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Samstag, 19. Januar 2008

Und was kommt nach tausend? (Annette Bley, ab 4 Jahren)

Bild
Lisa und den alten Otto verbinden eine enge Freundschaft und die Faszination für Zahlen. Otto erklärt Lisa, dass die Zahlen niemals aufhören.
Lisa begleitet Otto, als er stirbt und sie scheinbar allein lässt. Scheinbar, denn in Gedanken fühlt sich Lisa ihm immer noch ganz nah.



Lisas bester Freund ist Otto. Otto, der nicht so schnell rennen kann, weil er am Stock geht, und der außerdem schlecht hört. Aber das macht nichts, denn Otto weiß eine Menge über das Leben und die
Welt – und er hat Lisa eine tolle Schleuder gebaut!
Doch Otto ist alt – und am Ende des Sommers wird er sehr müde und eröffnet seiner kleinen Freundin, dass er bald sterben muss. Nach seinem Tod weint Lisa und ist sehr traurig. Bis sie mit Hilfe von Olga (ob diese Ottos Frau, seine Tochter, Lisas Mutter oder einfach eine Freundin ist, bleibt offen) herausfindet, dass sie Otto zwar nicht mehr sehen können, er aber immer noch da ist: “Denn mit Otto ist das wie mit den Zahlen, er ist einfach in uns drin und hört niemals auf.“

Das poetische Buch der Münchnerin Annette Bely, von der sowohl die Illustrationen als auch der Text stammen, beschönigt nichts (denn natürlich ist der alte Mann tot und begraben), ängstigt die kleinen „Leser“ aber auch nicht. Durch die Bleistiftzeichnungen am Rand der in kräftigen Farben gehaltenen Illustrationen wird immer klar und nachvollziehbar, was Lisa mit der Stupsnase und den frechen Zöpfen gerade denkt. Besonders im allerletzten, ungemein tröstlichen Bild, auf dem klar zu erkennen ist, dass das sommersprossige Bleistiftmädchen den Otto mit seinen charakteristischen Hosenträgern tatsächlich über ihrem Herzen und in ihrem Bauch bei sich trägt.

Eine wunderschön gemachte Geschichte, die viele Anregungen zum Gespräch bietet – über Notkekse, die Unendlichkeit der Zahlen, tote Büffel in Baumkronen oder das Benehmen bei einer Beerdigung.

Michaela Pelz


Annette Bley: Und was kommt nach tausend?

Eine Bilderbuchgeschichte vom Tod, Ravensburger Bilderbuch
ISBN 3-473-33070-1, 32 Seiten, € 12,95, ab vier Jahren

19. Januar 2008 um 06:24 Uhr
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Sonntag, 13. Januar 2008

Anke Kranendonk: Vom Weinen kriegt man Durst (ab 8 Jahren)

Cover Vom Weinen kriegt man Durst
Hugo ist Joris´ Lieblingsonkel. Und ein prima Fußballtrainer. Aber Hugo ist sehr krank. Joris wünscht sich so sehr, dass er wieder gesund wird. Er muss Joris doch zeigen, wie er der beste Torwart der Klasse werden kann. Und außerdem erwartet Mama ein Baby - und das soll Onkel Hugo auch noch kennen lernen!


Menschen sterben - manche auch, wenn sie noch nicht sehr alt sind. Das ist eine traurige Tatsache und gehört zum Leben dazu. Wie aber bereitet man ein Kind auf den Tod eines geliebten Angehörigen vor? Erklärt ihm, was passieren wird, wenn dieser gestorben ist - sowohl über das, was danach mit dem Toten als über das, was nach dem Tod mit dem Kind selbst geschieht? Auch der kleine Joris, der schon zur Schule geht und auch schreiben kann, aber sicherlich nicht viel älter ist als acht, muss eines Tages erfahren, dass sein Onkel, der Bruder seiner Mutter, krank ist.
Unheilbar krank. Er hat Flecken im Gesicht und auf der Zunge und hustet. Außerdem muss er sich pausenlos übergeben. Der Gedanke an eine HIV-Erkrankung liegt nahe - auch wenn dies nirgendwo steht. Aber genauso gut (oder besser: schlecht) könnte es auch Krebs sein; das Krankheitsbild ist stellenweise sehr ähnlich.
Die Autorin beschönigt nichts: Joris und mit ihm der Leser müssen miterleben, wie es dem Onkel so schlecht geht, dass er ins Krankenhaus eingeliefert wird. Der Anblick ist nicht schön - Hugo ist dünn, gelb und hat einen Infusionsschlauch in der Nase. Das macht Joris Angst - doch er erfährt, dass es in Ordnung ist, sich zu fürchten oder zu weinen und dass auch die Erwachsenen nicht frei von diesen Gefühlen sind.

Es folgen viele Gespräche, ein hochdramatisches Fußballspiel und die Ankündigung von Mamas Schwangerschaft - alles zwar eindrücklich und ausgesprochen einfühlsam geschildert, aber ohne dabei in pathetische Betroffenheit abzugleiten. Dazu tragen sicherlich auch die Illustrationen von Saskia Halvmouw bei - sparsame, aber ausdrucksstarke Bleistiftzeichnungen.
Dann geschieht, was absehbar war - Onkel Hugo stirbt. In kindgerechten Worten, sachlich und informativ, ohne dabei jedoch kalt oder unpersönlich zu werden, beschreibt die gelernte Grundschullehrerin Kranendonk, wie die Beerdigung abläuft und wie man mit dem, was man dabei erlebt und empfindet, umgeht (es kann sehr hilfreich sein, ein Bonbon zu essen, wenn man weinen muss oder sich seltsam fühlt). Doch das Buch endet nicht hier - das Baby wird geboren und Mama und Joris stimmen überein, dass letzterer seiner Schwester ganz viel von Hugo wird erzählen müssen, denn schließlich weiß er eine Menge über diesen Onkel, der stets Zeit für seinen Neffen und dessen Probleme hatte.

„Vom Weinen kriegt man Durst“ geht unter die Haut und wird nicht nur die Kinder, sondern vielleicht auch die Erwachsenen zum Weinen bringen. Das Buch ist nicht mehr neu und erschien bereitss vor der Jahrtausendwende im holländischen Original, aber es ist noch immer eines der besten Bücher zum Thema für Grundschulkinder und zeigt den Tod ungeschönt als das, was er ist oder besser sein sollte: Ein trauriger, aber natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens.

Michaela Pelz

Anke Kranendonk: Vom Weinen kriegt man Durst
Original: Van huilen krijg je dorst, Omnibus TB, München 2003
ISBN 3-570-21155-X, 62 Seiten, 4,90 Euro, ab acht Jahren

13. Januar 2008 um 01:15 Uhr
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Donnerstag, 03. Januar 2008

Warum, lieber Tod…? (Glenn Ringtved, Charlotte Pardi), ab 4 (unsere Empfehlung: ab 5/6) Jahren

Warum lieber Tod Coverbild
Vier Kinder sitzen am Küchentisch und sorgen sich um ihre kranke Großmutter. Gerade ist der Tod gekommen, um sie zu holen. Sie bieten ihm Kaffee an, sie versuchen, Zeit zu gewinnen. Da erzählt er ihnen eine Geschichte – und die vier lernen, dass es traurig und schmerzhaft ist, wenn jemand stirbt, dass aber auch der Tod zum Leben gehört.


Der Tod hat eine lange Nase und trägt eine schwarze Kutte mit Kapuze. Seine Augen sind fast geschlossen, die Mundwinkel heruntergezogen. Er liebt Kaffee – stark und schwarz wie die Nacht, und das Leben zu nehmen bereitet ihm ganz und gar keinen Spaß. Ein Schurke ist er nicht – nur eine tragische Gestalt, die tut, was getan werden muss. Und damit auch die zwei Jungen und Mädchen, die doch alles in ihrer Macht stehende versuchen wollen, damit die Oma weiterleben kann, dies verstehen, erzählt Gevatter Tod eine Geschichte. Es ist die der Gebrüder Leid und Weinen, die eines Tages auf die Schwestern Freude und Lachen treffen. Dort stellen sie fest, dass sie genau den Partner gefunden haben, der ihnen schon immer fehlte. Fortan gehen sie gemeinsam durchs Leben, bis sie zur gleichen Zeit sterben.
„Was wäre das Leben wert, wenn es den Tod nicht gäbe? Und wie kann man sich auf den Tag freuen – ohne die Nacht?“ Und letzten Endes akzeptieren die Geschwister diesen Gang des Lebens – zwar mit schwerem Herzen, aber doch getröstet durch die Worte des Todes.
„Warum. lieber Tod“ kommt mit wenigen Worten aus. Die dichte, schwermütige und düstere Atmosphäre transportieren die ganzseitigen Illustrationen von Charlotte Pardi. Sie lässt das traurige Brüderpaar, das für Kummer und Schmerz steht, mit seinen ebenso traurigen Schweinen im Regen stehen bis zur Begegnung mit den beiden lachenden rundgesichtigen Schwestern, die inmitten von Blumen und Schmetterlingen der Inbegriff des blühenden Lebens sind. Dann wird alles gut, denn dann ist da eins von jeder Sorte – schwarz und bunt.
Diese Sprache verstehen auch schon die Kleinsten. Doch die Brücke von der Parabel zum greifbaren Verlust eines geliebten Menschen muss dennoch von einem Erwachsenen geschlagen werden. Der sollte dann auch vor allem die tröstliche letzte Seite hervorheben – wenn sich die Kinder an die Großmutter erinnern, sobald sie das Fenster öffnen und ihre Gesichter vom Wind streicheln lassen.
„Warum, lieber Tod ...?“ regt zum Weiterdenken und Hinterfragen an, aber auch zum Sich-trösten-lassen. Auf den ersten Blick wirkt es in seiner dunklen Farbgebung und Bildgestaltung befremdlich für ein Kinderbuch. In der Praxis jedoch zeigt es sich, dass Kinder das Buch mit einem erklärenden Erwachsenen an ihrer Seite nicht ängstigt. Im Buch sind die Kinder, die mit dem Tod sprechen, allein – in der Realität sollten sie es nicht sein.
Ein eingängiges, wunderschönes Buch, das dem Unfassbaren ein Gesicht gibt und hilft, in Worte zu fassen, was sprachlos macht.
Michaela Pelz

Glenn Ringtved, Charlotte Pardi: Warum, lieber Tod…?
Original: Graed blot hjerte …, Rößler (gebunden), Bremen 2002
ISBN 3-922681-16-6, 32 Seiten
€ 10,95, ab vier Jahren (unserer Ansicht nach eher ab fünf bis sechs Jahren)

03. Januar 2008 um 04:35 Uhr
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Mittwoch, 02. Januar 2008

Du wirst immer bei mir sein (Inger Hermann, Carme Solé Vendrell), ab 4 Jahren

Du wirst immer bei mir sein Coverbild
Eine Familie auf der Fahrt in den Urlaub am Meer - man albert herum und versucht, die lange Fahrtzeit durch kleine Spiele zu überbrücken. Plötzlich zieht ein Unwetter auf, die Familie verunglückt. Peter wacht im Krankenhaus wieder auf. Er erfährt, dass sein Vater bei dem Unfall gestorben ist. Sein geliebter Vater, mit dem ihn eine besondere Beziehung verband. Immer wieder erinnert er sich an den Satz, mit dem der Vater seine Zuneigung ausdrückte: »Ich freu mich über dich!«

Wenn ein Kind Vater oder Mutter verliert, geraten sämtliche Grundfesten des Lebens ins Wanken. War es nicht der große Papa, der einem Halt gab, wann immer man drohte, unsanft auf der Erde zu landen? Und kühlten nicht Mamas sanfte Hände eine fieberheiße Stirn oder verscheuchten energisch die bösen Nachtgespenster? Und nun soll einer von ihnen nicht mehr da sein? Unmöglich!

Auch der fünfjährige Peter kann einfach nicht fassen, dass sein Papa nie wieder kommen wird. Er ist traurig, er ist wütend, er ist hilflos und sucht immer wieder nach dem Grund für diesen sinnlosen Tod. Und doch scheint es ihm bereits im Krankenhaus hin und wieder, als sei der Vater nicht völlig verschwunden. Unvermittelt erinnert er sich an gemeinsame Erlebnisse, sieht Papas Gestalt, seine lächelnden Augen, hört seine Worte. Während die Mutter haltlos weint und die große Schwester Peters Erzählung über die Präsenz des Vaters für einen Traum hält, hört Peter immer wieder Papas Stimme, die ihm die Angst nimmt: im Röntgenraum, beim Gang durch den verregneten Park, nach dem ersten Schultag. Die Worte seines Großvaters versteht er nun: „Manchmal kann man es spüren, dass jemand, der gestorben ist, den man lieb hat, ganz nah bei einem ist – und ganz wirklich.“

Nicht der Schmerz der Mutter, die Verzweiflung der Schwester oder das Leid der Großeltern stehen im Zentrum der Erzählung und der reduziert–ausdrucksstarken Illustrationen, sondern Peters Gefühle und seine immer wiederkehrenden Begegnungen mit der lebendigen Erinnerung an den Vater. Papa ist da, wenn er Angst hat. Wenn etwas Neues vor ihm liegt. Papa tröstet und stützt ihn – da er es körperlich nicht mehr tun kann, in Gedanken. Was Peter hilft, mag auch anderen Kindern und ihren Angehörigen helfen, den schlimmen Schock zumindest ein wenig abzumildern. Ein ehr warmherziges Buch, das kleinen und großen Lesern ein Halt in der schwersten Zeit ihres Lebens sein kann.
Michaela Pelz

Inger Hermann, Carme Solé Vendrell: Du wirst immer bei mir sein
Patmos (gebunden), Düsseldorf 1999, ISBN 3-491-79521-4
32 Seiten, € 9,90, ab vier Jahren

02. Januar 2008 um 04:10 Uhr
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Dienstag, 01. Januar 2008

Die Hälfte des Himmels gehört Bo (Dagmar H. Müller), ab 10 Jahren

Die_Hälfte_des_Hmmels_gehört_Bo_Coverbild
Marthas kleiner Bruder Bo ist eine echte Nervensäge: Immer will er Recht haben und immer behauptet er Sachen, die gar nicht stimmen können. Zum Beispiel, dass er den Himmel für drei Zitronenbonbons und zwei Himbeerlutscher gekauft hat. Und was das Schlimmste ist: Marthas Eltern lassen Bo all das auch noch durchgehen! Doch dann erfährt Martha die Wahrheit und sie begreift: Die Hälfte des Himmels gehört tatsächlich Bo - und das ist ein schöner Gedanke.


„Also, so einen Bruder braucht ja wirklich kein Mensch!“ ist der erste Gedanke, wenn man als Leser die Ich-Erzählerin Martha und ihre Familie kennen lernt. Marthas fünf Jahre jüngerer Bruder Bo(ris) ist rechthaberisch, alles soll immer nach seiner Nase laufen, und er behauptet gern, dass ihm alles gehört. Mit seinem Dackelblick, den er auf Knopfdruck einschalten kann, bringt er das Herz der Erwachsenen mit Kalkül zum Schmelzen. Doch Bo ist nicht nur ein Ekelpaket; ist lebensfroh, sprüht vor Phantasie und Ideen, und für jeden guten Spaß zu haben. Nie ist er nachtragend und wenn es drauf ankommt auch sehr einfühlsam. Mit ungeheurer Präsenz und Lebensfreude behauptet sich der sechsjährige Bo gegen die elfjährige Martha und die zwei anderen Schwestern (14 und 16), und wenn die Eltern nicht immer und immer wieder so unfassbar nachsichtig dem kleinen Jungen gegenüber wären, wäre das Leben auch fast schon perfekt. Doch die Eltern scheinen in Bezug auf Bo keine Grenzen zu kennen – er darf alles, kassiert alles und kassiert für Dinge, die bei den Schwestern mit Schelte und Strafen geahndet werden, nur ein Lächeln.
Diese Ungerechtigkeit macht Martha unendlich wütend: Sie fühlt sich ungeliebt und ist eifersüchtig auf den kleinen Charmebolzen und dessen Talent, alle um den Finger wickeln zu können. Und eines Tages dann hält Martha es nicht mehr aus. Sie explodiert, all die gesammelte Wut sprudelt aus ihr heraus. Erst an diesem Tag erfährt sie von ihren Eltern den Grund für deren Verhalten: Bo ist krank. Bo muss sterben. Irgendwann. Irgendwann bald.

Die Schwestern können und wollen es nicht begreifen; ihre Eltern sind erleichtert, ihre Ängste nun nicht mehr verheimlichen zu müssen, werden mit diesem Schritt aber auch verwundbar und verunsichern so ihre Kinder. Sie haben keine Antworten, können keinen Halt geben, wo sie sich selbst hilflos und verloren fühlen. Gerade noch weinen sie, dann wieder sind sie antriebslos, gereizt oder aufgesetzt fröhlich. Kurz: Als es einmal heraus ist, legt sich die Lähmung wie eine Glocke über die Familie, und nur ein einziger geht weiter mit ungebrochener Gelassenheit und Fröhlichkeit durchs Leben und freut sich auf den Himmel, in dem er alles wird können dürfen, was er will: Bo selbst.
Der Weg, den Martha und ihre Familie vor und nach Bos Tod gehen, ist schwer; er ist tränenreich aber doch auch immer wieder zum Schmunzeln, dann wieder zum Vor-die-Wand-treten vor Wut und im Allgemeinen so widersprüchlich wie die Trauer selbst. Und neben allem Schmerz bleibt neben der unbeantworteten Frage auf das „Warum“ doch auch ein Schatz am Ende: Die Freude darüber, dass es diesen Bo mit seinem Einfallsreichtum und seinen Streichen überhaupt gab – und die ersten Schritte in einneues (Familien)leben ohne Bo – und doch mit ihm.

Ein wundervolles Buch, das Kinder nicht unkommentiert allein lesen, sondern im Gespräch mit älteren Familienmitgliedern oder Freunden besprechen können sollten.
me

Dagmar H. Müller: Die Hälfte des Himmels gehört Bo
Thienemann (gebunden), Stuttgart 2006
ISBN 3-522-17784-3, 224 Seiten
12,90 Euro, ab zehn Jahre

01. Januar 2008 um 03:27 Uhr
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