Lyn, August 2008. Die schwedische Biologin Susanne Wiigh-Mäsak hat ein Tabu-Thema salonfähig gemacht: die Bestattung ohne Umweltbelastung. Ihr Ziel ist die harmonische Wiedereingliederung des Verstorbenen in den Kreislauf der Natur – oder anders gesagt: seine Kompostierung. Ihr Verfahren dazu lässt sich als „gefriertrocknen und zerkleinern“ beschreiben, heißt „Promession“ und gilt als Innovation ...
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Die
Welt berichtet ausführlich darüber: Der Installationskünstler
Gregor Schneider (*1969 in Mönchengladbach) sucht Kandidaten, die in einer Ausstellung eines natürlichen Todes sterben möchten. Die
Netzeitung hingegen fragt sich, ob nicht vielleicht schon die Diskussion über das Projekt selbst das “Projekt” sei und der
Spiegel zitiert, den Künstler erreichten Mordddrohungen, während der
~Gedankensplitter~ - Folgendes liest der geneigte Besucher am 24. April 2008 auf der Startseite von
etosTV, dem Portal für Nachrufe:
“Mutig? Verrückt? Nein, die Idee lag in der Luft. Durch den demographischen Wandel geraten neue Zielgruppen in den Blick. Fernsehzuschauer, die sich gezielt informieren wollen, über Themen, die sie angehen. Bestattungskultur und Vorsorge gehören zu diesen Themen. ...
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