Mit nur 45 Jahren riss die Diagnose metastasierender Prostatakrebs Michael, seine Familie, seine Kinder, seine Freunde und seine Frau Andrea aus ihrem normalen Leben und schleuderte sie in eine andere Umlaufbahn. “Die Hoffnung aufgeben bedeutet, nach der Gegenwart auch die Zukunft preisgeben” - mit diesem Zitat von Pearl S. Buck im Herzen wagten sie einen letzten Versuch: eine Therapie, die sie selbst nicht hätten finanzieren können. Mit der Hilfe von Freunden riefen sie 1800-mal-hoffnung ins Leben und die Internet-Community half ihnen - es dauerte keine Woche, bis genug Spenden eingegangen waren, um Michaels Therapie zu finanzieren.
Ihn zu heilen vermochte sie nicht. Michael starb am 18. Oktober 2008. Und doch hat 18000 mal Hoffnung viel bewegt, denn Michael starb nicht allein, sondern im Kreis seiner Familie. Und der Blog seiner Frau Andrea zeigt auf beeindruckende und sehr ehrliche und persönliche Weise, was es heißt, einen Menschen gehen zu lassen - und selbst daran zu gesunden.
So weit es eben geht.
Andrea und Michael, ihre Kinder und ihre Freunde werden sich eines Tages wiedersehen. Und bis dahin - und so das Netz, das nichts jemals vergisst, will, auch darüber hinaus - kann ihr Leben und ihre Stärke anderen Kraft geben - und mehr als das.
Wir leben in einer Welt, in der es keine Überlebenden gibt.
Wenn ein jeder von uns so gehen kann, wie Michael es konnte, ist es gut.
[me]
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